Sonderausstellungen

Wellen – Tauch ein!

Sonderausstellung vom 29. September 2023 bis 14. April 2024

Ob La-Ola-Welle oder Tsunami, Sonnenlicht oder Röntgenstrahl: Wellen begegnen uns in unserem Alltag in unterschiedlichsten Formen – manchmal überwältigend, manchmal unsichtbar. Was haben Wellen gemeinsam und worin unterscheiden sie sich?

Wissenschaftlich fundiert und mit zahlreichen spielerischen Mitmach-Stationen bietet die Ausstellung «Wellen – Tauch ein!» von focusTerra, eth Zürich faszinierende Einblicke in die Welt der Wellen. Besonderes Highlight der Ausstellung im Seemuseum: Das eindrückliche Strömungsmodell des neuen Raddampfers für Untersee und Rhein.

Ausstellungsflyer herunterladen Zur Online-Ausstellung: wellen.ethz.ch Informationen für Lehrpersonen

Dauerausstellungen

Fisch&Ships

Eintauchen mit dem neuen Hörspaziergang «Fisch&Ships» im Seemuseum Kreuzlingen: In unterhaltsamen 60 Minuten kommen Museumsobjekte und die Menschen dahinter zu Wort – informativ und mit einem Augenzwinkern. Der Hörspaziergang wurde in Kooperation mit der Autorin Judith Zwick von der Theaterwerkstatt Gleis5 entwickelt und im Rahmen eines Transformationsprojekts vom Lotteriefonds des Kantons Thurgau sowie der Stadt Kreuzlingen unterstützt.

Gerne leihen wir leihen wir Ihnen ohne Aufpreis die Audiogeräte samt Kopfhörer gegen ein Depot an der Kasse aus.

Geschichten vom Seegrund. Das Dampfschiff JURA

Am 12. Februar 1864 sank die „Jura“ nach einem Zusammenstoss vor Bottighofen. Bald geriet die Unglücksstelle in Vergessenheit und wurde erst nach rund 100 Jahren wieder entdeckt. Heute ist das Schiffswrack Industriedenkmal, Tauchziel und Spiegel der damaligen Zeit.

Tauchen Sie mit uns ab auf den Seegrund. Originale Fundstücke und Bauteile erzählen Geschichten über Schiff, Unglück, Besatzung, Passagiere, Tauchgänge, Archäologie und den notwendigen Schutz des einmaligen Tauchziels im Bodensee.

 

Erleben Sie die Geschichte der JURA im interaktiven Digitorial.

© Nina Baisch

Schifffahrt

Früher war der Bodensee Hauptverkehrsachse und wichtigster Transportweg. Denn über das Wasser liessen sich auch schwere Waren einfach, schnell und mit geringem Kraftaufwand transportieren. Die Transportmittel wurden dabei immer ausgeklügelter, sie entwickelten sich vom Einbaum über grosse Lastsegelschiffe hin zu Dampf- und Motorschiffen.

Der Bodensee entwickelte sich dabei vom reinen Arbeits- zum Erholungsort. Dies wird in der Ausstellung mit einer Abteilung zum Freizeitsport unter anderem mit Oldtimer-Segelyachten eindrücklich illustriert.

© Feiner Fotografie, Malans

Fischerei

Heute können nur noch wenige Bodenseefischer*innen von ihrem Beruf leben. Vor wenigen Generationen war der See aber noch Lebensgrundlage für hunderte Familien, die „auf dem See“ arbeiteten und ein weites Umfeld mit Fisch versorgten. Die Fischerei war dabei immer schon ein Balanceakt zwischen den grossen Fang machen und das Leben im See nachhaltig erhalten.

Die Ausstellung zeigt viele originale Fischerutensilien wie sie bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts täglich in Gebrauch waren. Die eindrucksvollen Zeugnisse erzählen Geschichten von Einfallsreichtum und dem grossen Wissen, welches eine nachhaltige Fischerei vor rund hundert Jahren erforderte.